28. Dezember 2009 - 15:57
Versioniertes Backup aka “Time-Machine” für Linux
Da durch akutes Festplattensterben in meiner Umgebung die Aufmerksamkeit mal wieder auf ein ordentliches Backup gelenkt wurde, habe ich mich heute mal etwas mit der Thematik auseinandergesetzt. Und wenn ich schon dabei bin, will ich es natürlich richtig machen.
Ein einfaches rsync-Backup mit Rotationen, wie es z.B. rsnapshot bietet, ist mir nicht genug, da ich nur eine begrenzte Anzahl an alten Versionen aufheben kann.
Interessant ist auch der Ansatz eines versionierten Dateisystems namens ext3cow, dass wohl schon recht nahe an Apples Time-Machine herankommt. Leider ist das Ganze wohl noch nicht ganz ausgereift und wird wohl noch einge Zeit brauchen bis es seinen Weg in den Linux Kernel findet.
Die optimale Lösung setzt wohl auf Subversion in Verbindung mit einigen Scripten, die sich um ein regelmäßiges, automatisches einchecken kümmern. Wie man so etwas hinbekommt beschreibt Christopher Ingram in seinem Blog in drei ausführlichen Einträgen (Teil 1, Teil2, Teil3).
Wie’s aussieht werde ich letztere Lösung in naher Zukunft an zwei Standorten einrichten und werde berichten wie’s gelaufen ist.
1 Kommentar »
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Danke für den super Hinweis!
Habe das Backuppen mit SVN schon mal Versucht, bin aber am löschen und hinzufügen von Dateien gescheitert.
Lg, sim.
Kommentar von sim4000 — 24. März 2010 @ 14:44