Jul

24

Posted by : Florian Löffler | On : 24.07.2009

Da meine Freundin Franzi gerne und viel Obst isst, haben wir seit es schön warm und sommerlich ist die reinste Fruchtfliegen-Brutstation in unserer Küche.
Das ganze Zeug in den Kühlschrank zu packen geht leider aus Platzmangel nicht. Also muss eine andere Lösung her. So kanns jedenfalls nicht weiter gehen…

Also frisch ans Werk. Um dem Fliegengetümmel Herr zu werden habe ich so grob mal drei Angriffspunkte identifiziert:

1. Fallen stellen
Fruchtfliegenfallen gibts für teuer Geld zu kaufen. Da wir aber arme Studenten sind müssen wir unsere selbst herstellen. Nach einigem Googeln finden sich einige Tipps mit einer Mischungen aus Essig, Wein, Zucker, Fruchtsaft, Sirup, Bier, usw. und immer – ganz wichtig – Spülmittel. Das Gemisch sollte dann jeweils in einem Glas, Flache Schale oder Flasche aufgestellt werden. Durch das Spülmittel wird die Oberflächenspannung gebrochen und die angelockten Fliegen ertrinken. Recht so!
Allerdings war der Erfolg mit den gefundenen Mischungen eher schlecht bis mäßig.

Selbstgemischte FliegenfalleDer gute Fliegenfänger-Cidre von AldiNach einigem herumprobieren fand ich heraus, dass die Viecher ganz wild auf den Apfel Cidre (Most tuts sicher auch) sind den es zur Zeit für 1€/ltr beim Aldi gibt. Einfach den Cidre in ein Schnapsglas geben und mit einem Tropfen Spülmittel mischen. Aufstellen. Freuen.
Eine Mischung hällt ca 3-4 Tage.

Damit hat sich die Zahl der Fliegen schonmal halbiert.
1 zu 0 für den homo sapiens ;)

2. Früchte schützen
Fruchtfliegen legen ihre Brut – wer hätt’s gedacht – in die herumliegenden Früchte. Am liebsten sind ihnen schon etwas matschige Exemplare, die schon länger liegen. Durch den ständigen Durchgangsverkehr werden zudem Fäulniserreger zwischen den Früchten herrvoranged verteilt, was zusätzlich das Gammeln beschleunigt.

Die Obst-BoxAm besten wäre es die Früchte gekühlt im Kühlschrank aufzuheben. Das macht sie länger haltber und entzieht sie dem Zugriff der fliegenden Plagegeister. Die Obst-Box mit InhaltWie bereits erwähnt ist bei uns allerdings nicht genügend Platz, also muss auf die Kühlung verzeichtet werden. Allerdings könnte man ja die Fliegen trotzdem hindern einfach über das gute Obst herzufallen, wie es ihnen gerade passt. Dazu habe ich aus ein paar Holzresten mal eben eine Box zusammengeschraubt. Um die Feuchtigkeit der Früchte abzuleiten (gegen schnelles Schimmeln) wurden der Deckel und die Vorderwand mittels eines Gitters luftdurchlässig gebaut.

Ergebnis: Fliegen draußen, Obst gut verwahrt drinnen.
Wie gut es anschlägt wird sich zeigen.

3. Wer bringt eigentlich den Müll raus?
Die dritte große Brutstätte ist der Bio-Mülleimer. Da fühlen die Viecher sich auch besonders wohl zwischen den ganzen Obstresten. Natürlich könnte man den Bio-Müll auch jeden Tag ausleeren, aber mal ehrlich… :)
Hierzu ist mir momentan noch nichts Gutes eingefallen. Falls jemand eine Idee hat, wäre ich für Vorschläge dankbar ;)

So, vielleicht Kämpfen einige Andere auch den schier aussichtslosen Kampf gegen diese Brut und können was mit meinem Erfahrungsbericht anfangen oder haben selbst noch bessere Tipps auf Lager.
Ich bin bereit alles zu tun, was die Viecher killt und mich am Leben lässt ;)

Jul

23

Posted by : Florian Löffler | On : 23.07.2009


Dank einem Eintrag auf dem sehr zu empfehlenden (und von mir immer verfolgtem – weiter so!) EDV-Blog bin ich an die Seite von Cubecraft erinnert worden.

Dort gibt es eine reichhaltig Auswahl von würfelförmigen Papierkameraden zum selber Ausdrucken und zusammenbasteln.

Meine Freundin hatte da vor einiger Zeit schonmal von geschwärmt und mir einige Gefährten bzw. anläßlich unsers London Kurztripps einen Big Ben gebaut. Danach hab ich allerdings vergessen das auch brav zu bloggen ;)

Big Ben, Tux und Zoidberg von Cubecraft

Kleine Linksammlung:

Viel Spass beim basteln!

Jul

13

Posted by : Florian Löffler | On : 13.07.2009


Möglicherweise wird der ein oder andere behaupten das wäre verrückt oder das ginge nicht.
Verrückt? – Vielleicht! Aber es geht!
Inspiriert vom orginal Camping Corsa Projekt hab ich mich mal aufgemacht auch meinen kleinen Corsa C campingtauglich umzubauen. Momentan ist die Liegefläche mit den Maßen 1.20m x 2.00m schon benutzbar/belastbar. Babymatrazen sind auch schon gekauft, um die Liegfläche zu polstern. Allerdings fehlt noch der Überzug und die Vorhänge. Sobald das noch erledigt ist geht’s an das erste Probeschlafen im Corsa. Bei den Fotos liegt als Provisorium erstmal ein schöner Bunter IKEA Teppich als Bezug auf der Fläche ;)

Bilder von der Unterkonstruktion gibt’s sobald ich sie wiederfinde :)

Jun

02

Posted by : Florian Löffler | On : 02.06.2007


Seit den frühesten WG-Anfangszeiten hat uns ein damals aus einigen Resten zusammengefrickelter Celeron 400/256MB mit SuSE 9.0 als File- und Druckserver sowie Router/Firewall gute Dienste geleistet. Doch so langsam fand ich es an der Zeit den doch etwas leistungsschwachen und unschönen Server durch einen neuen, besseren zu ersetzen.

Da ich seit einiger Zeit zudem ein bei Pollin Elektronik gekauftes Bundle aus dem PChips M811 Mainboard und dem stromsparenden Geode Prozessor auf Lager hatte sollte das die Basis unseres neuen Servers werden. Dabei handelte es sich übrigends um das Bundle aus dem Modding Projekt, was so perfekte Vorraussetzungen für eine passive Kühlung der CPU bot.

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Sep

17

Posted by : Florian Löffler | On : 17.09.2006

Seit einiger Zeit werden Bundles des stromsparenden AMD Geode Prozessors mit verschiedenen Low-Budget Boards auf dem Markt geworfen. Diese eigenen sich perfekt, um einen stromsparenden leisen Office oder Wohnzimmer PC zusammenzustellen. Zu ersterem Zweck habe ich mir bei Pollin das Bundle aus dem PC Chips Mainboard M811 und einem Geode 1750+ besorgt.
Allerdings lässt das Board nur eine Spannung von 1,425 Volt für zu, was zum einen über den Spezifikationen des Geode liegt und zum anderen lüfterlosen silent Betrieb unmöglich macht. Mit etwas Geschick kann man jedoch dem Board eine frei einstellbare Spannung bis herunter auf 1,10 Volt entlocken.

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