Da meine Freundin Franzi gerne und viel Obst isst, haben wir seit es schön warm und sommerlich ist die reinste Fruchtfliegen-Brutstation in unserer Küche.
Das ganze Zeug in den Kühlschrank zu packen geht leider aus Platzmangel nicht. Also muss eine andere Lösung her. So kanns jedenfalls nicht weiter gehen…
Also frisch ans Werk. Um dem Fliegengetümmel Herr zu werden habe ich so grob mal drei Angriffspunkte identifiziert:
Fruchtfliegenfallen gibts für teuer Geld zu kaufen. Da wir aber arme Studenten sind müssen wir unsere selbst herstellen. Nach einigem Googeln finden sich einige Tipps mit einer Mischungen aus Essig, Wein, Zucker, Fruchtsaft, Sirup, Bier, usw. und immer – ganz wichtig – Spülmittel. Das Gemisch sollte dann jeweils in einem Glas, Flache Schale oder Flasche aufgestellt werden. Durch das Spülmittel wird die Oberflächenspannung gebrochen und die angelockten Fliegen ertrinken. Recht so!
Allerdings war der Erfolg mit den gefundenen Mischungen eher schlecht bis mäßig.
Nach einigem herumprobieren fand ich heraus, dass die Viecher ganz wild auf den Apfel Cidre (Most tuts sicher auch) sind den es zur Zeit für 1€/ltr beim Aldi gibt. Einfach den Cidre in ein Schnapsglas geben und mit einem Tropfen Spülmittel mischen. Aufstellen. Freuen.
Eine Mischung hällt ca 3-4 Tage.
Damit hat sich die Zahl der Fliegen schonmal halbiert.
1 zu 0 für den homo sapiens ;)
Fruchtfliegen legen ihre Brut – wer hätt’s gedacht – in die herumliegenden Früchte. Am liebsten sind ihnen schon etwas matschige Exemplare, die schon länger liegen. Durch den ständigen Durchgangsverkehr werden zudem Fäulniserreger zwischen den Früchten herrvoranged verteilt, was zusätzlich das Gammeln beschleunigt.
Am besten wäre es die Früchte gekühlt im Kühlschrank aufzuheben. Das macht sie länger haltber und entzieht sie dem Zugriff der fliegenden Plagegeister.
Wie bereits erwähnt ist bei uns allerdings nicht genügend Platz, also muss auf die Kühlung verzeichtet werden. Allerdings könnte man ja die Fliegen trotzdem hindern einfach über das gute Obst herzufallen, wie es ihnen gerade passt. Dazu habe ich aus ein paar Holzresten mal eben eine Box zusammengeschraubt. Um die Feuchtigkeit der Früchte abzuleiten (gegen schnelles Schimmeln) wurden der Deckel und die Vorderwand mittels eines Gitters luftdurchlässig gebaut.
Ergebnis: Fliegen draußen, Obst gut verwahrt drinnen.
Wie gut es anschlägt wird sich zeigen.
Die dritte große Brutstätte ist der Bio-Mülleimer. Da fühlen die Viecher sich auch besonders wohl zwischen den ganzen Obstresten. Natürlich könnte man den Bio-Müll auch jeden Tag ausleeren, aber mal ehrlich… :)
Hierzu ist mir momentan noch nichts Gutes eingefallen. Falls jemand eine Idee hat, wäre ich für Vorschläge dankbar ;)
So, vielleicht Kämpfen einige Andere auch den schier aussichtslosen Kampf gegen diese Brut und können was mit meinem Erfahrungsbericht anfangen oder haben selbst noch bessere Tipps auf Lager.
Ich bin bereit alles zu tun, was die Viecher killt und mich am Leben lässt ;)
