Jan

02

Posted by : Florian Löffler | On : 02.01.2008

Die Portage Paketverwaltung gefällt mir persönlich sehr gut. Das sehr zuverlässige Auflösen aller Abhängigkeiten ist mir dabei neben Transparenz und Flexibilität in der Anwendung am wichtigsten. Leider gibt es einen Haken, um den man sich noch per Hand kümmern muss: blocked packages

Kurz erklärt können zwei Pakete, welche dieselbe oder sich überschneidende Funktionen anbieten meist nicht parallel installiert sein, sie schließen sich also gegenseitig aus. Im Beispiel weiter unten blockt der bereits installierte SimpleSMTP (ssmtp) Mail Transfer Agent die Installation des Qmail MTA, welcher gleiches (und noch mehr) leisten würde wie der ssmtp.

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Dez

30

Posted by : Florian Löffler | On : 30.12.2007

Wenn man große Dateien über relativ langsame Verbindungen übertragen muss und dafür ssh-copy alias scp verwendet steht man bei einem Verbindungsabbruch bei 93% erstmal ziehmlich doof da.
Scp unterstützt nämlich nicht das Fortsetzen eines nur teilweise beendeten Kopiervorgangs. Eigentlich müsste man wieder von vorne anfangen. Hat man aber rsync auf beiden Rechnern installiert so kann man den abgebrochenen Kopiervorgang relativ komfortabel doch noch zuende bringen und das geht so:

acer ~ # rsync —P ——bwlimit=45 ——rsh=ssh username@host:/tmp/test.tst .
test.tst
   366544896 100%   44.67kB/s    2:13:32 (xfer#1, to-check=0/1)

sent 6036 bytes  received 365605729 bytes  45613.10 bytes/sec
total size is 366544896  speedup is 1.00

Das Ganze funktioniert folgendermaßen:

  • der lokale rsync client baut eine ssh Verbindung zum remote server auf und startet dort selbständig einen rsync deamon, der jedoch nur Verbindungen von localhost annimmt
  • per ssh-tunnel verbindet sich der lokale rsync client dann zum rsync deamon auf dem remote server
  • –P ist gleichbedeutend mit ––partial −−progress – was nichts anderes heißt als das teilweise übertragene Dateien erhalten bleiben und der Fortschritt der Übertragung angezeigt wird
  • −−bwlimit KBYTE/S ermöglicht die Drosselung der Übertragungsgeschwindigkeit, Angabe in kByte/s

Have fun ;)

Dez

25

Posted by : Florian Löffler | On : 25.12.2007

Da ich das schon öfters hatte, allerdings unter gänzlich verschiedenen Umständen, dachte ich mir ich erspare vielleicht dem ein oder anderen die Odysee in Foren zu suchen und wilde Theorien zu überprüfen, was nicht alles für obige Meldungen in Frage kommen könnte und schreibe hier einfach mal meine Erfahrungen sowie eine kleine Hitliste der Fehlerquellen auf, welche meines Erachtens am wahrscheinlichsten sind.

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Dez

18

Posted by : Florian Löffler | On : 18.12.2007



Dez

13

Posted by : Florian Löffler | On : 13.12.2007

Da in meinem Home Server ja seit kurzem ein Geode mit funktionierendem Frequency Scaling steckt wäre es schon ganz nett immer bescheid zu wissen wie schnell die CPU gerade taktet – am besten auf der Kommandozeile.
Meistens nutze ich screen, um meine Arbeitssitzung auch nach dem ausloggen (per ssh) wieder fortsetzen zu können und da würde sich eine Anzeige in der Screen-Statusleiste anbieten. Dazu habe ich ein kleines Script geschrieben, um mir die aktuelle CPU-Geschwindigkeit aus cat /proc/cpuinfo herauszuparsen und dann meine screenrc für die Ausgabe modifiziert.

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Nov

30

Posted by : Florian Löffler | On : 30.11.2007

Wieder mal ein kleines großes Update des network-discovery Scriptes. Das Skript ist jetzt sehr viel sauberer implementiert und enthällt nun Überprüfungen, ob alle benötigten Tools installiert sind, unterstützt das Übergeben von Kommandozeilenoptionen (-hvp) und kann nun auch WLANs mit versteckter ESSID erkennnen.
Rein optisch wurde die Ausgabe überarbeitet und auch ein verbose Mode (-v) hinzugefügt. Am Rande erwähnt sei, dass auch ein kleiner Hack für wpa Support eingefügt wurde. Beispielhaft ist der Hack sowie die wpa-Konfiguration für mein WPA2 verschlüsseltes WLAN mit zum Download vorhanden.

Für die Zukunft steht vor allem das Ersetzen der Hacks durch generischen Support für OpenVPN und WPA an. Kann aber noch etwas dauern. Das Anpassen der Hacks sollte nicht so schwierig sein und für den hausgebrauch ausreichen. Helfe auch gerne, falls nötig ;)

Viel Spass damit!

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Nov

19

Posted by : Florian Löffler | On : 19.11.2007

Als Übung für die Vorlesung Netzwerksicherheit (NetSec) war letztens die Enigma nachzuprogrammieren. Das hab ich gleich mal zum Anlass genommen meine etwas angestaubten C++ Kenntnisse ein wenig aufzufrischen.
Somit entstand eine – wie ich finde – ganz nette Enigma Klasse, welche theoretisch beliebig viele Rotoren unterstützt. Diese habe ich auch gleich mal in ein kleines Tool namens cipher eingebaut, was neben ver- und entschlüsseln (ist bei der Enigma aufgrund der Symmetrie das gleiche) auch Brute Force Angriffe mit Known Plaintext < -> Ciphertext Paaren erlaubt, denn das war die Aufgabenstellung ;)

Vielleicht hilfts ja wem bei ner ähnlichen Aufgabe weiter, würde mich über nen Kommentar freuen.
Viel Spass damit ;)

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Nov

11

Posted by : Florian Löffler | On : 11.11.2007

Sodala, WordPress 2.3.1 ist jetzt installiert.
Das einzige “Problem” war der Umstieg auf das integrierte Tagging. Ging allerdings sehr easy, da eine Importfunktion für den UltimateTag Warrior bereits integriert ist. Man muss lediglich statt dem alten UTW_ShowWeightedTagSetAlphabetical() jetzt ein wp_tag_cloud() einfügen und schon gehts.

So, damit wäre dann

Step 3: Do something nice for yourself
[...]
Consider rewarding yourself with a blog post about the upgrade, reading that book or article you’ve been putting off, or simply sitting back for a few moments and let the world pass you by.

der Upgrade Anleitung auch schon erfüllt ;)

Nov

05

Posted by : Florian Löffler | On : 05.11.2007

In Gnome’s Dateimanager Nautilus gibt es am linken Rand eine eigentlich recht praktische “Orte”-Leiste in welcher man schnellen Zugriff auf sein Homeverzeichnis und ggf. verfügbare Partitionen hat. Darunter kann man nach belieben Lesezeichen anlegen und auch wieder entfernen.

Hat man nun aber Partitionen, welche man nicht unbedingt ständig an oberster Stelle im Zugriff haben möchte gibt es zunächst keine Möglichkeit diese auszublenden. Beispielsweise die Service-Partitionen von einem vorinstallierten WindowsXP oder auch MacOS gehören zu den sicheren Kandidaten, welche nie gemounted werden würden ;)

Die Erkennung der verfügbaren Partitionen wird im Hintergrund vom Gespann hal/dbus erledigt, also muss man diese (konkret den hald) anweisen, diese Partitionen zu ignorieren.

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Nov

03

Posted by : Florian Löffler | On : 03.11.2007

Da ich mich mit meinem Laptop oft in sehr unterschiedlichen Umgebungen (netzwerktechnisch gesehen ;) aufhalte habe ich mich mal daran gemacht ein Bash-Script zu schreiben, welches einigermaßen intelligent versucht mir auf irgendeine Weise Zugang zum Internet zu verschaffen.

Dabei werden zunächst kabelgebundene Netzte abgeklappert und erst danach nach bekannten (auf Wunsch auch nach unbekannten) WLANs gefandet.
Die IP/Gateway/DNS Konfiguration verlässt sich derzeit noch auf einen vorhandenen DHCP Server, soll aber bald noch auf statische Konfigurationsmöglichkeiten erweitert werden.

Es gibt zwar schon diverse Wege eine mehr oder weniger universelle Konfiguration für verschiedenen Standorte zu realisieren, allerdings hatte ich Lust sowas mal selbst zu schreiben und irgendwie auch keine Lust mich mit anderen Implementierungen zu beschäftigen, welche dann an irgendeinem Punkt nicht das umsetzen können was ich brauche.

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