Jun

19

Posted by : Florian Löffler | On : 19.06.2008

Das die ATI Treiber für Linux nicht so das Gelbe vom Ei sind ist ja allgemein bekannt. Nach vielem hin und her und testen von zig Versionskombinationen hatte ich die Dinger irgendwann soweit, dass die 3D-Beschleunigung tatsächlich funktionierte und das ganze sogar mit Standby …. meistens!
Meistens ist leider nicht immer und nach Murphy funktionierts immer dann nicht wenn man’s am wenigsten brauchen kann (ok, wann kommt ein Absturz schonmal gelegen? :).
Aus diesem Grund hab ich mich jedenfalls mal aufgemacht Hibernation (Suspend-to-disk) mit den TuxOnICE Kernel Patches ans laufen zu bekommen. Mehr dazu wirds später geben.
Nachdem Ruhezustand und Resume zu meiner Zufriedenheit funktionierten musste ich feststellen, dass 3D-Anwendungen, wie z.B. glxgears vor dem Ruhezustand funktionierten und nach dem Aufwachen aber das System einfrieren ließen. Banshee spielte zwar im Hintergrund munter weiter Musik, aber das System reagierte auf keine Eingaben mehr.
Die Lösung fand ich, wie so oft in letzter Zeit (Danke Jungs!) in den Ubuntu Foren.
Scheinbar liegt ein Problem bei ATI PCI express Karten vor, das aber mit der korrekten Konfiguration in der xorg.conf behoben werden kann.

Im Device Abschnitt der ATI Karte einfach folgende Optionen hinzufügen:

Option "UseInternalAGPGART" "no"
Option "KernelModuleParm" "agplock=0"

Nach X-Neustart sollte nun die 3D-Beschleunigung auch nach dem Resume noch funktionieren.

Mai

31

Posted by : Florian Löffler | On : 31.05.2008

Hat man wenigstens auf 2 Rechnern Gentoo laufen und aktualisiert auf beiden regelmäßig den Portage, so ist es schon sinnvoll sich einen eigenen rsync Mirror zuzulegen.
Dazu sollte man sich zunächst überlegen welcher Rechner dazu als “rsync-Server” agieren soll bzw. ob man gleich die “Männermethode” wählt und einen lokalen 24/7-Gentoo-Server mit via NFS gesharetem Portage verwendet ;)
Einige Möglichkeiten seinen lokalen Portage anderen Rechnern im Netz zugänglich zu machen möchte ich im Folgenden vorstellen. Vorneweg: Die Einfachste – der rsync Mirror – ist in nicht mal 5 Minuten startklar gemacht!
Das lohnt sich schonmal fast immer.

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Mrz

18

Posted by : Florian Löffler | On : 18.03.2008

In den aktuellen Versionen von Gnome (2.20.3) und Banshee (0.12.1) im Gentoo Portage funktionieren die Gnome Multimedia Keys trotz vorhandenem Banshee Plugin leider nicht. Grund dafür ist laut einem Thread in den Ubuntu Foren eine Änderung im Interface für die Multimedia Keys in einer zurückliegenden Gnome Version.
Abhilfe schafft das im selben Thread verlinkte Update des Banshee Gnome Multimedia Keys PlugIns. Einfach laut der Anleitung installieren und alles läuft wie geschmiert.
Eventuell könnte man auch eines der gemaskten Banshee Packages aus dem Portage verwenden. Habe ich allerdings nicht probiert ;)

Mrz

18

Posted by : Florian Löffler | On : 18.03.2008

Kurz und bündig nur eben kurz ein Beispiel wie man Syslog-ng Filter definieren kann, um bestimmte Meldungen in einem seperaten Logfile abzulegen.
Konkret hab ich mir hier einige Regeln definiert, um Firestarter Firewall Meldungen für jedes Interface in ein jeweils eigenes Logfile umzuleiten.

Viel Spass damit ;)

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Jan

06

Posted by : Florian Löffler | On : 06.01.2008


Für viele Artikel (wie zum Beispiel diesen hier ;) ist es praktisch die Ausgabe von Shellcommandos sauber formatiert auf der Webseite darstellen zu können. Man könnte natürlich Screenshots machen, aber die JPEGs sind verwaschen, verschwenden Bandbreite und sind für Suchmaschienen nicht interpretierbar.
Viel besser ist es den Text schön mit HTML Tags formatiert darzustellen. Allerdings wird es auf Dauer etwas anstrengend die Ausgaben per Hand mit HTML Tags zu formatieren. Ein Weg zur automatisierten Umwandlung von Bash Escape Codes in HTML Tags muss also her ;)

Um das Ganze hinzukriegen habe ich zwei Skripte geschrieben:
Eines um die Ausgaben eines Kommandos inklusive der Bash Escape Codes in eine Datei zu loggen und ein zweites um diese in HTML Tags zu übersetzen.
Das Loggen der Ausgabe wird vom record-Skript ausgeführt, da ein direktes Umleiten in eine Datei die nötigen Bash Escape Codes wegfiltern würde (nur eine Shell bekommt die Escape Codes wirklich zur Anzeige übermittelt).
Die Übersetzung der Escape Codes in HTML Tags wird von bash2html ausgeführt, was eigentlich nur ein nettes Wrapper Skript für einen sed-Aufruf darstellt. Alle Ersetzungsoperationen werden im zugehörigen sed-Skript bash2html.sed vorgenommen.

Der gesamte Block wird in <pre class=”console”></pre> Tags eingeschlossen und kann per CSS formatiert werden. Einzelne Textteile erhalten ihre Vorder- bzw. Hintergrundfarbe über <span style=”color: foo; background-color: bar;”></span> Tags, wobei bei schwarzem Hintergrund in der Konsole keine background-color im style-Tag definiert wird.

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Jan

02

Posted by : Florian Löffler | On : 02.01.2008

Die Portage Paketverwaltung gefällt mir persönlich sehr gut. Das sehr zuverlässige Auflösen aller Abhängigkeiten ist mir dabei neben Transparenz und Flexibilität in der Anwendung am wichtigsten. Leider gibt es einen Haken, um den man sich noch per Hand kümmern muss: blocked packages

Kurz erklärt können zwei Pakete, welche dieselbe oder sich überschneidende Funktionen anbieten meist nicht parallel installiert sein, sie schließen sich also gegenseitig aus. Im Beispiel weiter unten blockt der bereits installierte SimpleSMTP (ssmtp) Mail Transfer Agent die Installation des Qmail MTA, welcher gleiches (und noch mehr) leisten würde wie der ssmtp.

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Dez

30

Posted by : Florian Löffler | On : 30.12.2007

Wenn man große Dateien über relativ langsame Verbindungen übertragen muss und dafür ssh-copy alias scp verwendet steht man bei einem Verbindungsabbruch bei 93% erstmal ziehmlich doof da.
Scp unterstützt nämlich nicht das Fortsetzen eines nur teilweise beendeten Kopiervorgangs. Eigentlich müsste man wieder von vorne anfangen. Hat man aber rsync auf beiden Rechnern installiert so kann man den abgebrochenen Kopiervorgang relativ komfortabel doch noch zuende bringen und das geht so:

acer ~ # rsync —P ——bwlimit=45 ——rsh=ssh username@host:/tmp/test.tst .
test.tst
   366544896 100%   44.67kB/s    2:13:32 (xfer#1, to-check=0/1)

sent 6036 bytes  received 365605729 bytes  45613.10 bytes/sec
total size is 366544896  speedup is 1.00

Das Ganze funktioniert folgendermaßen:

  • der lokale rsync client baut eine ssh Verbindung zum remote server auf und startet dort selbständig einen rsync deamon, der jedoch nur Verbindungen von localhost annimmt
  • per ssh-tunnel verbindet sich der lokale rsync client dann zum rsync deamon auf dem remote server
  • –P ist gleichbedeutend mit ––partial −−progress – was nichts anderes heißt als das teilweise übertragene Dateien erhalten bleiben und der Fortschritt der Übertragung angezeigt wird
  • −−bwlimit KBYTE/S ermöglicht die Drosselung der Übertragungsgeschwindigkeit, Angabe in kByte/s

Have fun ;)

Dez

25

Posted by : Florian Löffler | On : 25.12.2007

Da ich das schon öfters hatte, allerdings unter gänzlich verschiedenen Umständen, dachte ich mir ich erspare vielleicht dem ein oder anderen die Odysee in Foren zu suchen und wilde Theorien zu überprüfen, was nicht alles für obige Meldungen in Frage kommen könnte und schreibe hier einfach mal meine Erfahrungen sowie eine kleine Hitliste der Fehlerquellen auf, welche meines Erachtens am wahrscheinlichsten sind.

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Dez

13

Posted by : Florian Löffler | On : 13.12.2007

Da in meinem Home Server ja seit kurzem ein Geode mit funktionierendem Frequency Scaling steckt wäre es schon ganz nett immer bescheid zu wissen wie schnell die CPU gerade taktet – am besten auf der Kommandozeile.
Meistens nutze ich screen, um meine Arbeitssitzung auch nach dem ausloggen (per ssh) wieder fortsetzen zu können und da würde sich eine Anzeige in der Screen-Statusleiste anbieten. Dazu habe ich ein kleines Script geschrieben, um mir die aktuelle CPU-Geschwindigkeit aus cat /proc/cpuinfo herauszuparsen und dann meine screenrc für die Ausgabe modifiziert.

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Nov

30

Posted by : Florian Löffler | On : 30.11.2007

Wieder mal ein kleines großes Update des network-discovery Scriptes. Das Skript ist jetzt sehr viel sauberer implementiert und enthällt nun Überprüfungen, ob alle benötigten Tools installiert sind, unterstützt das Übergeben von Kommandozeilenoptionen (-hvp) und kann nun auch WLANs mit versteckter ESSID erkennnen.
Rein optisch wurde die Ausgabe überarbeitet und auch ein verbose Mode (-v) hinzugefügt. Am Rande erwähnt sei, dass auch ein kleiner Hack für wpa Support eingefügt wurde. Beispielhaft ist der Hack sowie die wpa-Konfiguration für mein WPA2 verschlüsseltes WLAN mit zum Download vorhanden.

Für die Zukunft steht vor allem das Ersetzen der Hacks durch generischen Support für OpenVPN und WPA an. Kann aber noch etwas dauern. Das Anpassen der Hacks sollte nicht so schwierig sein und für den hausgebrauch ausreichen. Helfe auch gerne, falls nötig ;)

Viel Spass damit!

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