Das die ATI Treiber für Linux nicht so das Gelbe vom Ei sind ist ja allgemein bekannt. Nach vielem hin und her und testen von zig Versionskombinationen hatte ich die Dinger irgendwann soweit, dass die 3D-Beschleunigung tatsächlich funktionierte und das ganze sogar mit Standby …. meistens!
Meistens ist leider nicht immer und nach Murphy funktionierts immer dann nicht wenn man’s am wenigsten brauchen kann (ok, wann kommt ein Absturz schonmal gelegen? :).
Aus diesem Grund hab ich mich jedenfalls mal aufgemacht Hibernation (Suspend-to-disk) mit den TuxOnICE Kernel Patches ans laufen zu bekommen. Mehr dazu wirds später geben.
Nachdem Ruhezustand und Resume zu meiner Zufriedenheit funktionierten musste ich feststellen, dass 3D-Anwendungen, wie z.B. glxgears vor dem Ruhezustand funktionierten und nach dem Aufwachen aber das System einfrieren ließen. Banshee spielte zwar im Hintergrund munter weiter Musik, aber das System reagierte auf keine Eingaben mehr.
Die Lösung fand ich, wie so oft in letzter Zeit (Danke Jungs!) in den Ubuntu Foren.
Scheinbar liegt ein Problem bei ATI PCI express Karten vor, das aber mit der korrekten Konfiguration in der xorg.conf behoben werden kann.
Im Device Abschnitt der ATI Karte einfach folgende Optionen hinzufügen:
Option "UseInternalAGPGART" "no" Option "KernelModuleParm" "agplock=0"
Nach X-Neustart sollte nun die 3D-Beschleunigung auch nach dem Resume noch funktionieren.
