5. Mai 2010 - 11:07
Buttons in Lucid Lynx (Ubuntu 10.04) wieder nach rechts anordnen
Nachdem ich gestern zwangsweise meine Ubuntuinstallation auf das neue Ubuntu 10.04 – Lucid Lynx updaten musste, hab ich hier gleich mal nen ersten “Fix” zu bieten.
Die Buttons auf der linken Seite der Fenster nerven mich total.
Deshalb hier die Lösung für alle denen es genauso geht:
gconftool --type=string --set /apps/metacity/general/button_layout "menu:minimize,maximize,close"
Einfach im Terminal ausführen und das alte Buttonlayout genießen.
25. März 2010 - 11:51
Auf geht’s: Ubuntu 10.04 LTS aka Lucid (Beta)
Nur ein schneller Hinweis.
Ubuntu 10.04 mit LongTermSupport — auch Lucid genannt — steht als Beta auf der Ubuntu Homepage zum Download zur verfügung.
Erste Berichte dazu gab’s vor Kurzem auch auf Golem und Heise.
Sieht echt net schlecht aus, auch wenn die Optik “etwas” vom Mac geklaut ist.
Mal sehen ob ich’s demnächst irgendwo installieren kann ;)
16. März 2010 - 17:13
Auf der Suche nach der Inkscape 0.47 final für Ubuntu 9.10 (Karmic)?
Null Problemo!
Lösung in Form eines fertigen Packetes für Ubuntu 9.10 (Karmic) findet sich hier:
http://blog.linuxtracker.org/2009/11/25/inkscape-0-47-final-version-released/
Enjoy!
24. Januar 2010 - 17:53
Tool-Tip: weather-wallpaper
Auf der Suche nach einem Applet für Gnome, dass mir Auskunft über die aktuelle Wetterlage gibt bin ich über dieses coole Tool namens weather-wallpaper gestolpert.
Es generiert in einstellbaren Zeitabständen ein Hintergrundbild passend zum Wetter ;)
Siehe auch die weather-wallpaper Projekt Homepage für mehr Infos.

Anmerkung: Das links unten im Bild ist übrigends das good-weather gDesklets Applet.
18. Januar 2010 - 0:02
Cuda Entwicklungsumgebung unter Ubuntu 9.10 (karmic)
Da mir seid kurzem ein Laptop mit CUDA fähiger Grafikkarte zur Verfügung steht und in meiner TODO-Liste auch noch die Fortführung einer CUDA beschleunigten Variante von Enblend/Enfuse herumgammelt, habe ich mich nun einmal aufgemacht eine entsprechende Entwicklungsumgebung einzurichten.
- NVIDIA Treiber mit CUDA Support
- NVIDIA CUDA Toolkit (Runtime Environment)
- NVIDIA CUDA SDK (Development Kit)
Obwohl momentan CUDA 2.3 schon released ist und auch CUDA 3.0 schon als Beta in den Startlöchern steht, habe ich mich für die ältere Version 2.2 entschieden.
Für die neue 2.3er Version müsste man nämlich den “NVIDIA Driver 190.18 Beta for Linux” installieren. Für die 2.2er Version reicht der “NVIDIA Driver for Linux 185.18.14″. Diesen bringt Ubuntu 9.10 (karmic) schon von Haus aus mit und erspart so unnötiges Treibergefrikel.
Für CUDA 2.2 muss also kein extra Treiber installiert werden. Der neueste Ubuntu-eigene Treiber genügt.
Das CUDA Toolkit habe ich per sudo in das standardmäßig vorgegebene
/usr/local/cuda Verzeichnis installiert:
flo@acer ~ $ sudo sh cudatoolkit_2.2_linux_64_ubuntu8.10.run Verifying archive integrity... All good. Uncompressing NVIDIA CUDA............................................. Enter install path (default /usr/local/cuda, '/cuda' will be appended): „lib“ -> „/usr/local/cuda/lib“ „lib/libcufft.so.2.2“ -> „/usr/local/cuda/lib/libcufft.so.2.2“ „lib/libcufft.so.2“ -> „/usr/local/cuda/lib/libcufft.so.2“ ... „bin/ptxvars.cu“ -> „/usr/local/cuda/bin/ptxvars.cu“ „bin/cudafe“ -> „/usr/local/cuda/bin/cudafe“ ======================================== * Please make sure your PATH includes /usr/local/cuda/bin * Please make sure your LD_LIBRARY_PATH includes /usr/local/cuda/lib * or add /usr/local/cuda/lib to /etc/ld.so.conf and run ldconfig as root * Please read the release notes in /usr/local/cuda/doc/ * To uninstall CUDA, delete /usr/local/cuda * Installation Complete
Das CUDA SDK wird fast genauso installiert. Allerdings habe ich das SDK statt, wie vorgeschlagen ins HOME, unter
/opt installiert. Evtl. könnte man das SDK auch gleich zum Toolkit unter /usr/local/cuda installieren, um alles auf einem “Haufen” zu haben. Die Pfade wären in den folgenden Schritten dann entsprechend anzupassen.
flo@acer ~ $ sudo sh cudasdk_2.21_linux.run Verifying archive integrity... All good. Uncompressing NVIDIA CUDA SDK............................................. Enter install path (default ~/NVIDIA_CUDA_SDK): /opt/cuda/sdk Could not locate CUDA. Enter the full path to CUDA. If you do not know the path, accept the default and then modify the CUDA_INSTALL_PATH variable in /opt/cuda/sdk/common/common.mk. Enter CUDA install path (default /usr/local/cuda): „sdk/Makefile“ -> „/opt/cuda/sdk/Makefile“ „sdk/ReleaseNotes.html“ -> „/opt/cuda/sdk/ReleaseNotes.html“ ... „sdk/tools“ -> „/opt/cuda/sdk/tools“ „sdk/tools/CUDA_Occupancy_calculator.xls“ -> „/opt/cuda/sdk/tools/CUDA_Occupancy_calculator.xls“ ======================================== Configuring SDK Makefile (/opt/cuda/sdk/common/common.mk)... ======================================== * Please make sure your PATH includes /usr/local/cuda/bin * Please make sure your LD_LIBRARY_PATH includes /usr/local/cuda/lib * To uninstall the NVIDIA CUDA SDK, please delete /opt/cuda/sdk * Installation Complete
a) LD_LIBRARY_PATH für CUDA libs setzen
Um die CUDA Libraries zu nutzen müssen diese in den Library Suchpfad aufgenommen werden und das geht so:
flo@acer ~ $ cat /etc/ld.so.conf.d/cuda.conf /usr/local/cuda/lib/ flo@acer ~ $ sudo ldconfig
b) CUDA BIN Verzeichnis zum PATH hinzufügen
Der CUDA Compiler nvcc muss im PATH gefunden werden. Eine Möglichkeit das zu erreichen ist den Pfad in der Bash Konfiguration zu erweitern:
flo@acer ~ $ cat /etc/bash.bashrc ... PATH=$PATH:/usr/local/cuda/bin
Sobald eine neue Shell geöffnet wird, wird der Pfad nun entsprechend angepasst.
c) Compiler-Flags für GCC 4.4/Ubuntu 9.10 anpassen
Als letztes muss nun noch ein kleiner Eingriff in die CUDA Compilerflags erfolgen, um CUDA mit dem GCC 4.4 (standard bei Ubuntu 9.10) nutzen zu können. Konkret muss das Flag “-O2″ entfernt werden und das geht so:
flo@acer ~ $ sudo cp /opt/cuda/sdk/common/common.mk /opt/cuda/sdk/common/common.mk.org flo@acer ~ $ sudo sed -i 's/COMMONFLAGS += -O2/#&/' /opt/cuda/sdk/common/common.mk
d) Freuen und evtl. mit einem der mitgelieferten Beispiele gleich Testen ;)
- CUDA Downloadseite
(Um zum Download von CUDA 2.2 zu gelangen als OS “Linux 32Bit/64Bit” und als Linux Version “Ubuntu 8.10” auswählen, sonst wird nur die aktuelle CUDA Version 2.3 angezeigt!) - Blogpost zur Anpassung der Compilerflags für GCC 4.4/Ubuntu 9.10
- CUDA Kurse und Podcasts von Vorlesungen zu GGPU
16. Januar 2010 - 15:52
NTFS-Schreibzugriff unter Ubuntu Linux
Leider bietet Ubuntu karmic standardmäßig nur NTFS-Lesezugriff. Um auch schreibend auf NTFS formatierte Medien zugreifen zu können muss man das Konfigurationstool ntfs-config installieren und unter dem neu hinzugekommenen Menüpunkt System->Systemverwaltung->NTFS Konfigurationstool den Schreibzugriff für die entsprechenden Partitionen aktivieren.
Die Installation kann unter Ubuntu karmic einfach mit einem Klick auf folgenden Link vorgenommen werden: apt://ntfs-config
Für externe Medien muss man — umständlicherweise — den ersten Dialog zunächst mit Anwenden bestätigen und im, dann erscheinenden, zweiten Dialog den Schreibzugriff für externe Medien aktivieren.
Genau erklärt findet man das Ganze auch noch im Ubuntu Geek Blog Artikel über NTFS Schreibsupport
28. Dezember 2009 - 15:57
Versioniertes Backup aka “Time-Machine” für Linux
Da durch akutes Festplattensterben in meiner Umgebung die Aufmerksamkeit mal wieder auf ein ordentliches Backup gelenkt wurde, habe ich mich heute mal etwas mit der Thematik auseinandergesetzt. Und wenn ich schon dabei bin, will ich es natürlich richtig machen.
Ein einfaches rsync-Backup mit Rotationen, wie es z.B. rsnapshot bietet, ist mir nicht genug, da ich nur eine begrenzte Anzahl an alten Versionen aufheben kann.
Interessant ist auch der Ansatz eines versionierten Dateisystems namens ext3cow, dass wohl schon recht nahe an Apples Time-Machine herankommt. Leider ist das Ganze wohl noch nicht ganz ausgereift und wird wohl noch einge Zeit brauchen bis es seinen Weg in den Linux Kernel findet.
Die optimale Lösung setzt wohl auf Subversion in Verbindung mit einigen Scripten, die sich um ein regelmäßiges, automatisches einchecken kümmern. Wie man so etwas hinbekommt beschreibt Christopher Ingram in seinem Blog in drei ausführlichen Einträgen (Teil 1, Teil2, Teil3).
Wie’s aussieht werde ich letztere Lösung in naher Zukunft an zwei Standorten einrichten und werde berichten wie’s gelaufen ist.
17. November 2009 - 18:47
SimpleSAMLphp und Suhosin
Letztens musste ich SimpleSAMLphp als SP/IdP für mein lokales SSO Entwicklungssystem aufsetzen. Allerdings wollte der SSO Vorgang nicht recht funktionieren.
Nach einigem Stochern in den Logs bin ich auf folgendes gestoßen:
flo@acer ~ $ tail -f /var/log/apache2/error.log ... [Sun Nov 15 15:41:52 2009] [error] [client 127.0.0.1] ALERT - configured GET variable value length limit exceeded - dropped variable 'SAMLRequest' (attacker '127.0.0.1', file '/var/www/simplesaml/saml2/idp/SSOService.php'), referer: http://sp-ssphp.localhost/simplesaml/saml2/sp/idpdisco.php?entityID=http%3A%2F%2Fsp-ssphp.localhost%2Fsimplesaml%2Fsaml2%2Fsp%2Fmetadata.php&return=http%3A%2F%2Fsp-ssphp.localhost%2Fsimplesaml%2Fsaml2%2Fsp%2FinitSSO.php%3FRelayState%3Dhttp%253A%252F%252Fsp-ssphp.localhost%252Fsimplesaml%252Fexample-simple%252Fsaml2-example.php&returnIDParam=idpentityid
Die Logmeldung weißt auf einen Verstoß gegen die Suhosin Richtlinen für die maximale Parameterelänge hin. Da die SAML2 Nachricht “vorneherum” via GET Variable übertragen wird ergibt sich ein recht ansehnliche Parameterlänge, welche von Suhosin als Angriff gewertet und geblockt wird.
Um das Problem zu beheben muss einfach die maximale Parameterlänge in der /etc/php5/conf.d/suhosin.ini erhöht werden. Eine Erhöhung von 512 auf 1024 hat in meinem Fall ausgereicht:
flo@acer ~ $ cat /etc/php5/conf.d/suhosin.ini ... ;suhosin.get.max_value_length = 512 suhosin.get.max_value_length = 1024 ...
Viel Spass!
Nachtrag
Folgendes muss auch noch angepasst werden:
flo@acer ~ $ cat /etc/php5/conf.d/suhosin.ini ... ;suhosin.cookie.max_name_length = 64 suhosin.cookie.max_name_length = 128 ...
16. November 2009 - 18:32
System Editor in Ubuntu ändern
Standardmäßig benutzt Ubuntu den Nano Editor. Dieser ist für eingefleischte Vim User aber natürlich keine geeignete Alternative.
Zum Glück lässt sich der System Editor leicht wechseln:
flo@acer ~ $ sudo update-alternatives --config editor Es gibt 4 Auswahlmöglichkeiten für die Alternative editor (welche /usr/bin/editor bereitstellen). Auswahl Pfad Priorität Status ------------------------------------------------------------ * 0 /bin/nano 40 Auto-Modus 1 /bin/ed -100 manueller Modus 2 /bin/nano 40 manueller Modus 3 /usr/bin/vim.basic 30 manueller Modus 4 /usr/bin/vim.tiny 10 manueller Modus Drücken Sie die Eingabetaste, um die aktuelle Wahl[*] beizubehalten, oder geben Sie die Auswahlnummer ein: 3 update-alternatives: Verwende /usr/bin/vim.basic, um /usr/bin/editor (editor) in manueller Modus bereitzustellen.
Anmerkung dazu:
Der “echte” Vim verbirgt sich unter der Option 3 /usr/bin/vim.basic und muss ggf. erst durch ein
flo@acer ~ $ sudo apt-get install vim
installiert werden, da Ubuntu nur den abgespeckten vim-tiny mibringt.
15. November 2009 - 15:06
Shibboleth2 unter Ubuntu 9.10 (karmic)
Als ich mich unter Karmic daran gemacht habe den Shibboleth2 Service Provider einzurichten war ich zunächst mal positiv überrascht.
Es gibt nämlich tatsächlich ein Ubuntu Package für den aktuellen Shibboleth 2.1, das sich fix und einfach installieren lässt.
Unter Gentoo/Suse musste ich jedesmal von Source kompilieren um an die aktuelle Version zu kommen. Von daher schonmal ein thumbs-up für Ubuntu karmic.
Also gleich ans Werk…
flo@acer ~ $ sudo apt-get install libapache2-mod-shib2
Problem
Nach dem Installieren und Konfigurieren klappte es allerdings nicht so recht mit dem Starten.
Ein Startversuch mittels
flo@acer ~ $ sudo service shibd start
wurde mit folgenden Logeinträgen quittiert
flo@acer ~ $ tail -f /var/log/shibboleth/shibd.log ... 2009-11-15 14:09:58 INFO Shibboleth.Listener : listener service starting 2009-11-15 14:09:58 ERROR Shibboleth.Listener : socket call resulted in error (2): no message 2009-11-15 14:09:58 CRIT Shibboleth.Listener : failed to bind to socket.
Lösung
Eine kurze Google Recherche förderte zutage, dass Shibboleth versucht seinen socket unter /var/run/shibboeth zu erstellen. Allerdings existiert das Verzeichnis nicht, was zu dem genannten Fehler führt. Da /var/run von Zeit zu Zeit automatisch wieder gelöscht wird genügt es nicht das Verzeichnis einfach zu erstellen. Stattdessen kann man das Initscript des Shibboleth Daemons unter /etc/init.d/shibd anpassen, so dass das fehlende Verzeichnis bei jedem Start angelegt wird, sofern es noch nicht existiert.
Und das geht ganz einfach so:
flo@acer ~ $ sudo sed -i '50 i \nif [ ! -e /var/run/shibboleth ]; then\n\tmkdir /var/run/shibboleth\nfi\n' /etc/init.d/shibd
Der obige Code fügt an Zeile 50 des Initscriptes eine entsprechende Abfrage ein und erstellt das fehlende Verzeichnis bei Bedarf.
Quellen
As always: Hope that helps!


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